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Quinoa – neues aus der Testengel-Küche

In letzter Zeit liest man immer öfter davon, doch was ist es und vor allen Dingen, wie schmeckt es? Ich habe es getestet:

Quinoa, auch Inkareis

genannt, wächst an einem strauchänlichen Gewächs, ist glutenfrei und hat einen hohen Eiweißanteil.  Ausserdem hat es einen sehr hohen Eisen- und Magnesiumgehalt. Gerade für mich, die ich nun wieder regelmässig joggen gehe, ist eine ausgewogene Ernährung mit viel Eiweiß und Magnesium wichtig. Darum habe ich es probiert.

Quinoa findet Ihr in fast jedem guten Supermarkt in der Bio-Abteilung. Das wichtige bei der Zubereitung ist das vorherige, gute Waschen der Quinoa-Körner. Ich habe sie in ein Sieb gegeben und gründlich unter fließendem Wasser gespült. Ich haben nämlich gelesen, dass Quinoa ungewaschen schnell sehr bitter werden kann.

Nach dem Waschen gebt Ihr 2,5 mal soviel Wasser wie Quinoa in einen Topf, kocht es auf und gebt das Quinoa dazu. Jetzt ca. 20 Minuten bei ganz kleiner Hitze quellen lassen, bis das Wasser aufgesogen ist. (Ihr könnt Salz oder Brühe ins Kochwasser geben, um dem Ganzen ein wenig Geschmack zu verleihen.)

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Wie Ihr seht, ist das Quinoa nicht wirklich lecker anzusehen, finde ich. Irgendwie sieht es nach…. Würmchen aus… oder so… nun ja….

Den ersten Test mit Quinoa habe ich im Salat gemacht. Ich habe Paprika, Lauchzwiebeln, Tomaten gewürfelt, Quinoa dazugegeben und mit dem Brigitte-Chili-Dressing aus der Brandnooz-Box gewürzt. Nun habe ich alles ca. 30 Minuten ziehen lassen. Danach habe ich dann noch Eisbergsalat dazugegeben.

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Das Dressig war sehr lecker. Schön kräftig scharf, im Moment schmeckt ja Gemüse eh nach nichts, da darf das Dressing ruhig etwas würziger sein.

Das Quinoa schmeckt man nicht heraus. Es hat aber einen stark sättigenden Effekt. So satt war ich nach einer Schüssel Salat noch nie.

Als warme Mahlzeit habe ich dann noch ein Quinoa-Linsen-Curry probiert.

Dafür habe ich Lauchzwiebeln, Paprika und Chinakohl klein geschnitten und in eine Pfanne angebraten. Danach habe ich das Ganze mit Cocosmilch (die war ganz schön fest-cremig) aufgefüllt. Quinoa und die Beluga-Linsen habe ich vorab schon gekocht und diese nun in die Pfanne gegeben. Nun das Curry mit Tandoori-Paste abschmecken.

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Dieses Gericht verdient vielleicht keinen Schönheitspreis, aber es war soooo lecker! Hier kommt das Quinoa richtig zur Geltung. Es ist feinkörniger als Reis aber in etwa von der Konsistenz wie Graupen…. kann man schwer beschreiben. Aber ich mag es sehr gern und mein Mann auch.

Unser Sohn hat nur in die Pfanne geschaut und gemeint, ich hol mir nen Döner!

In wie weit Quinoa jetzt gesünder ist als Reis, mehr Energie verleiht als Nudeln oder in irgend einer Weise meinen Körper beeinflusst, kann ich nicht sagen. Aber es ist eine schöne Alternative und regt zum Experimentieren in der Küche an. Und das ist es, was mir solchen Spass an diesem Produkt gemacht hat.

Kennt Ihr Quinoa und habt vielleicht noch andere Zubereitungs-Ideen?

xoxo

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