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Kerrygold Butter – Der Test

Die Brandnooz-Seite hat zum grossen Buttertest aufgerufen und ich durfte mittesten. Es ging hierbei um die neuen Sorten

Kerrygold Buttervariationen

in den Geschmacksrichtungen Cili-Paprika, Meersalz, Kräuter-Knoblauch und Pfeffer. (Pfeffer mögen wir nicht so, daher haben wir diese Sorte nicht getestet.)

Die Preise pro 150g-Schachtel liegen bei ca. 1,50€,-1,70€ je nach Markt.

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Da wir für den Test 12 Pakete Kerrygold Butter testen durften, sah unser Kühlschrank zeitweise wie ein Supermarkt-Regal aus… grins…

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Beim ersten Blick unter die Kerrygold-Schachteln fiel uns erst einmal auf, dass die Prüfzimmer DE und NRW lautet. Eigentlich weist diese Nummer auf die Produktionsstätte hin…. also doch keine irische Butter?

Nach meiner Recherche im Internet fand ich heraus, dass Kerrygold für Deutschland seit über 40 Jahren im Rheinland abgepackt wird. Hergestellt wird aber aus irischer Weidemilch in Irland.

So weist die Prüfziffer nicht auf die Herkunft der Rohstoffe hin, sondern nur auf die Produktionsstätte des letzten Arbeitsschrittes. Ich war immer der Meinung, es müsse das Herkunftsland der Milch angegeben werden.

Nachdem nun also alle Unklarheiten beseitigt sind, wollen wir uns mal dem Test widmen. Begonnen haben wir mit:

Kerrygold Chili-Paprika

Inhaltstoffe wie Paprika, Tomatenmark, Zwiebeln und Zitronensaft machen hierbei die Hauptgeschmacksrichtung aus. So richtig chili-scharf war diese Butter leider nicht. Eher süsslich, ich denke mal, vom Tomatenmark.

Uns konnte diese Geschmacksrichtung leider nicht überzeugen. Da fehlte der Pepp. Insgesamt viel zu mild. Wenn Chili drauf steht, darf sie ruhig ein wenig kräftiger nach Chili schmecken.

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Als nächstes durfte

Kerrygold Kräuter-Knoblauch

auf den Teller. Diese schmeckt sehr lecker. Aromatisch, würzig, intensiv. Kleiner Nachteil: Der Knoblauch-Anteil ist recht hoch und da die Becher nicht richtig schliessen, stinkt riecht der ganze Kühlschrank nach Knoblauch. Sehr unangenehm. Man sollte diese Butter auch nicht unbedingt in der Firma oder vor einem wichtigen Termin essen… man riecht den Knoblauch!

Auf Fleisch war diese Kräuterbutter sehr lecker, nachwürzen ist dann nicht mehr nötig.

Die Kräutervariante ist sehr lecker aber auch recht intensiv. Milde Speisen könnten mit dieser Butter schnell übertönt werden. Dann schmeckt man nur noch Kerrygold-Butter.

Für uns, wegen dem hohen Knoblauchanteil wohl eher ein seltener Nachkauf. Ich kaufe dann lieber gezielt eine Knoblauchbutter, ansonsten Kräuter ohne Knoblauch!

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Unser drittes Testobjekt war die

Kerrygold mit Meersalz

Die Butter enthält knusprig spürbare Salzkristalle. Nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig. Sehr lecker und unser Liebling der Serie.

Lecker auf frischem Brot, unter Käse oder auf frischen Kartoffeln. Ein sehr guter Allrounder.

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Der grösste NACHTEIL dieser Buttervarianten ist aber die Verpackung. Erst muss man von Unten einen Papierdeckel abziehen, dann die offene Butterseite auf den Deckel stülpen, hierbei schmiert schon mal schnell Butter in die Rille im Deckel, dann auch noch die um die Butter gefaltete Folie abpulen… eine ordentliche Schmiererei, auch nach dem 5. Becher mit mehr Übung….

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Dazu der Deckel, der nicht wirklich dicht schliesst…. für mich ist die Verpackung leider komplett durchgefallen! Ein normaler Becher hätte es hier auch getan.

Die Butter selbst ist geschmacklich jetzt auch nicht sooo aussergewöhnlich, dass ich für 150g über 1,50€ zahlen würde.

Alles in Allem werden wir also die Kerrybutter eher selten kaufen. Dazu gibt es zu viele wirklich gute Alternativen.

xoxo

1 thought on “Kerrygold Butter – Der Test

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