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Sylt – mein erstes Mal

Heute gibt es mal wieder einen kleinen Reisebericht von mir. Denn ich habe eine ganz besondere Insel besucht und mußte dafür nicht einmal weit fliegen:

SYLT

Zum ersten mal war ich auf dieser Insel und hatte viele Vorurteile im Kopf.

Sylt ist teuer, Sylt ist langweilig, in Sylt regnet und stürmt es immer und kalt ist es sowieso.

Und so schleifte mich meine Freundin also in den hohen Norden… um mir zu zeigen, dass man auch auf Sylt ein Mädelswochenende verbringen kann…. ich war echt gespannt.

Im Gepäck? Regenjacke, Gummistiefel, Pullover, Schal, Mütze, T-Shirts, Sonnenbrille, Sonnencreme, …. also von Allem Etwas  😉

Überfahrt nach Sylt

Die Anfahrt mit der Bahn über Braunschweig – Hannover – Hamburg-Altona nach Westerland gestaltete sich als weitaus unkomplizierter, als erwartet. Alle Züge waren pünktlich und nur in einem Teilstück hatten wir keinen „richtigen“ Sitzplatz und saßen im Gang. Und so waren wir pünktlich halb acht abends in Westerland auf dem Bahnhof.

Die erste Begrüßung der „reisenden Riesen im Wind“ war schon mal witzig.

Reisende Riesen im Wind
Reisende Riesen im Wind

Nun ging es erst einmal in unsere Ferienwohnung. Diese lag ein wenig außerhalb, aber noch zentral genug, um sie zu Fuß zu erreichen.

Sie war mit allem ausgestattet, was man so braucht, Wohnzimmer mit Küchenzeile, Bad mit Dusche, Schlafzimmer und sogar mit Balkon.

Unsere schöne Ferienwohnung

Dort angekommen haben wir nur schnell den Koffer aufgeklappt und sind am Strand entlang zur Promenade Westerland gegangen.

Weg am Strand entlang

Dort waren viele Stände und Zelte aufgebaut, denn es fand das „Summer Opening“ statt. Dort fand unter anderem auch der Windsurf-World-Cup statt.

So war der Freitag schon mal ausgefüllt mit vielen Eindrücken der Promenade, der vielen Catering-Stände und cooler Livemusik. Das Wetter war herrlich, ein Traum-Sonnenuntergang und kaum Wind.

Sonnenuntergang an der Promenade Westerland

Samstag sind wir früh in die Stadt, immer schön am Strand entlang…

Danach wurden die gemieteten Fahrräder abgeholt und dann begann unsere erste Etappe: auf nach List.

Die Insel ist ja mega gut für Radfahrer ausgebaut. Überall Radwege, alle Bordsteine abgesenkt und perfekte Übergänge, wenn es doch mal über die Straße geht. Die super Leichtlaufräder taten ihr übriges, dass ich die Fahrt wirklich genossen habe. Die Landschaft ist ja schon ganz eigen… hätte ich so nicht erwartet.

Achtung Schafe!

Das Wetter zeigte sich wieder von seiner besten, fahrradfreundlichsten Seite, kaum Wind, leicht bedeckt, recht mild. In List angekommen sind wir dann erst mal zum „Gosh“ um gemütlich mittag zu essen. Kaum saßen wir, fing es an zu regnen 🙂

Also haben wir ausgiebig gefuttert und die Atmosphäre in der „Markthalle“ genossen… und nach einer Stunde hatte es sich draußen beruhigt. So konnten wir dann doch noch aufs Riesenrad.

List

Und dann war es auch schon wieder Zeit für die Rückfahrt. Kleine „Stärkungen“ unterwegs nat. inclusive… und ein paar süsse Möwenbabys durfte ich auch noch sehen 🙂

Am Abend sind wir nach einem Abstecher zur Promenade dann beim „Gosh“ in der Kneipe versackt… bis 00:30 Uhr haben wir mit Bikern und Ärzten gelacht und gefeiert. Was für ein witziger Laden!

Sonntag stand die nächste Etappe nach Hörnum auf dem Programm. In Kampen haben wir nur einen kurzen Schwenk gemacht, einmal an den schönen und reichen… Autos und Häusern vorbei… und weiter Richtung „Sansibar“. Natürlich, das mußte sein, HALLOOO, mein erstes Mal!?

Das Wetter hielt sich nordseetypisch ein wenig bedeckt, es war windiger und kühler. Schal und Mütze waren angesagt. Nichtsdestotrotz war es hier an diesem Ort für mich Pflicht, ein klein wenig von mir ins Wasser zu halten… wenn es auch nur die Zehen waren… brrrrr….

Seesand-Meersalz-Fußpeeling, kostenlos!

Nach einem Gläschen Sekt und einem Cappucchino ging die Fahrt weiter… der Himmel hatte aufgeklart und die Sonne zeigte sich.

Am Hörnumer Hafen war mein erster Weg zu Willi. Von Willi habe ich durch eine Instagram-Freundin erfahren und mußte natürlich schauen, ob auch ich die im Hafenbecken schwimmende Kegelrobbe zu Gesicht bekomme. Und ich hatte Glück… es war total süss und irgendwie surreal, wie das große Tier da so nah an uns heran schwamm. Übrigens ist Willi ein Kegelrobbenmädchen, laut Wikipedia!

Kegelrobbe Willi

Nun ging es zur Attraktion des Tages: dem Poloturnier. SAND-Polo ist schon irre. Ohne Ahnung und ohne jemals vorher ein Polospiel gesehen zu haben stand ich also an der Bande und staunte nicht schlecht.

Polo

Da wir die Räder aber 18 Uhr wieder abgeben mußten, zog es uns dann auch bald wieder zurück Richtung Westerland. Noch ein teures aber sehr leckeres Eis beim Leysieffer und dann waren wir die Räder wieder los…

Die zweite Etappe war dann etwas kürzer….

An diesem Abend hielt es uns nicht mehr ganz so lange in der City, aber für Promenade, den Irish Pub und ein kurzer Abstecher zum Gosh reichte es noch.

Promenade Westerland

Montag war dann leider schon wieder Abschied nehmen angesagt.

Auch die Rückfahrt klappte reibungslos, trotz oft knapper Umstiegszeiten.

Mein Fazit: Sylt ist so ganz anders, als ich erwartet hätte. Super sauber, landschaftlich sehr schön, sehr erholsam und trotzdem nicht öde oder langweilig.

Ich komme gern wieder!

xoxo

#sylt #westerland #nordsee #friesland #hörnum #list

2 thoughts on “Sylt – mein erstes Mal

  1. Huhu,

    ach wie schön 🙂
    Wir fliegen Mittwoch für 4 Tage nach Sylt und ich freue mich schon so sehr auf diese Auszeit. Und nun habe ich direkt noch ein paar Ausflugsziele mehr auf meine Liste gepackt. Danke dir für diesen tollen Einblick in dein Mädelswochenende.

    Liebste Grüße *Frini*

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