Malediven 2.0

Im Jahre 2012 zog es uns zum ersten Mal auf die Malediven. Als wir dort ankamen, waren wir überwältigt. Überwältigt von der traumhaften Kulisse, der Unterwasserwelt und der Ruhe. Für uns stand bei Abreise fest, dies war nicht unser letzter Besuch dieser einmaligen Inselwelt. Und so kam es denn, dass es und 2016 erneut in den indischen Ozean zog:

Malediven 2.0 – unser zweites Mal.

Der Landeanflung auf die Malediven ist immer ein ganz besonderes Highlight!

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 Dann stielt sich auf alle Reisende ein seeliges Lächeln ins Gesicht und der lange Flug ist vergessen:

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Nach der Landung ging es nochmal ca. 45 Minuten mit dem Speedboot vom Flughafen zu unserer Insel… DAS ist übrigens das Speedboot 😉   hier am Anleger unseres Urlaubsparadieses.maledive2016-testengel_2a

Die Zimmer waren schon bereit und nach einer kleinen Erfrischung durften wir unseren Bungalow beziehen….  ist der nicht süss?

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Die Sonne lud uns auch gleich zu einem Strandspaziergang ein… Inselrundgang… übrigens, die Insel hatte insgesamt eine Länge von ca. 450 m und einer Breite von 280 m.

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Es gibt viele romantische Fotoplätze. Da diese Insel eine Barfußinsel ist, habe ich nur im Restaurant mal FlipFlops getragen, ansonsten nie Schuhe, was für eine Wohltat!

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 Die Insel ist im Innern sehr dicht bewachsen, fast wie ein Urwald. maledive2016-testengel_13

Doch das Schönste an den Malediven ist natürlich die Unterwasserwelt.

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Ich konnte mich nicht satt sehen an den vielen bunten Fischen und den überraschend vielseitigen Korallen.

Und weil das Wasser durchweg 29°C hat, kann man recht lange schnorcheln und den Anblick

genießen.maledive2016-testengel_7

Viele der Fische sind so neugierig, dass man sich manchmal fragt,

wer beobachtet hier eigentlich wen….

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Das Essen war leider zu jeder Mahlzeit viel zu gut!  😉  Es war sehr schwer, da zu widerstehen… egal ob Früh, Mittag- oder Abendessen. Immer fand man wieder etwas Neues und alles war einfach nur lecker!

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Und weil ich an einem der Urlaubstage Geburtstag hatte, gab es für mich sogar eine Geburtstagstorte 🙂

Im Hintergrund des Bildes seht ihr das Restaurant. Alles offen, immer frische Luft und keine Klimaanlage. Dafür einen Blick auf´s Meer. Traumhaft.

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Und nach dem Essen hieß es dann…

Faulenzen, die Sonne genießen, die Stille, das Rauschen des Meeres und den Blick auf die Nachbarinsel.

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Ein Highlight des Urlaubs war der Ausflug: Delfin-Watching. Am Abend fuhren wir mit einem kleinen Boot zu einer Lagune, in der sich immer wieder Delfine sammeln.

Und so bot sich uns ein ganz besonderes Schauspiel, als die Tümmler lustig unser Boot umschwammen und die Jungen rasante Sprünge und Schrauben in der Luft vorführten.

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Es war ein einmalig schönes Erlebnis. Diese Tiere in freier Natur, nur das tun, was ihnen Spaß macht… und nur so lange, wie es ihnen gefällt.

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Bei unserer Insel gab es eine neue „Attraktion“: Am Abend wurden immer am Steg die Rochen mit Fischabfällen gefüttert. Da kamen dann zig richtig große Tiere und das Wasser brodelte richtig. Dazu gesellten sich meist 2-3 größere Ammenhaie. Wundervolle Tiere.

Sicher ist so eine Aktion nicht bei Allen beliebt, doch ich fand es sehr interessant. So sieht man dann auch mal Tiere, die einem als Schnorchler sonst verborgen bleiben.

Zu einem regelmäßigen Besucher der Insel zählten auch zwei Wasserschildkröten. Diese waren täglich anzutreffen und wurden von uns allmorgentlich besucht und „begrüßt“. Eine dieser Schildies war so zutraulich, dass ich einmal das Glück hatte, sie direkt neben mir auftauchen zu sehen. Mein Mann hatte die Cam und hat dieses total süsse Foto von mir und Schildi gemacht… ist das nicht süß?

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Doch der schönste Ausflug fand an meinem Geburtstag statt. Er nannte sich: „Schnorcheln mit Manta-Rochen und Walhaien„! Eigentlich wollten wir diesen Ausflug nicht machen, denn die Wahrscheinlichkeit, einen Walhai zu sehen, ist wirklich sehr gering. Und als Schnorchler ist es umso schwieriger, da man ja gegen Wellen und Strömung anschwimmen muß.  Doch am Abend vor dem Ausflug hörten wir am Buffet das Team der Tauchschule von „vielen gesichteten Walhaien“ reden… und buchten die Tour noch ganz spontan… zum Glück!

Früh am Morgen ging es los, mit dem Speedboot ca. 1 Stunde Fahrt bis ins benachbarte Ari-Atoll. Dort, an einer riesigen Riffkante, findet man immer mal wieder Walhaie, die sich dort am Plankton gütlich tun. Als wir also im Ari-Atoll ankamen, gab es die Instruktionen: auf dem Dach sitzt ein „Späher“. Wenn dieser Walhaie sichtet, dann bitte alle sofort ins Wasser und losschwimmen. Das bedeutete, alle saßen mit Flossen an und Taucherbrille und Schnorchel ausgerüstet, auf dem Bootsrand und warteten auf das Signal. Und dann kam es auch schon, ein lautes Klopfen auf´s Bootsdach signalisierte: Walhaie in Sicht!! Also hüpften alle wie die Frösche ins Wasser und paddelten dem Guide hinterher. Und dann schwimmste da im offenen Meer, rundherum extrem viel Plankton, das Wasser also recht trüb… und suchst und suchst… und findest .. erst einmal nichts… doch dann… zwei riesige Schatten schwammen auf uns zu… und wo alle noch nach Walhaien ausschau hielten, steuerten plötzlich zwei große Manta-Rochen auf uns zu:

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Und einer direkt unter mir durch…. whow… mir blieb vor Schreck und Staunen fast die Luft weg…

Und dann… alle wieder zurück zum Boot paddeln, hoch klettern und weiter geht die Fahrt.

Und schon beim nächsten Stop-Hops-Paddelgang hatten wir Glück. Ein kleineres Exemplar eines Walhaies schwamm uns direkt „in die Arme“… kam uns entgegen… ca. 4m lang, ein wundervolles Tier. Hatte ich bis jetzt noch bedenken, dass ich evtl. Angst bekommen könnte, wenn mir ein Walhai entgegen kommt, war davon nun keine Rede mehr. Es war ein traumhafter Anblick! so ein majestätisches Tier. Viel zu schnell ist er uns davongeschwommen.

Das nächste Tier, das wir sahen, war ca. 10m lang!! Leider aber auch so scheu, dass uns nur ein kurzer Blick vergönnt war…

Und so hatten wir an diesem Tag wirklich mehrfach Glück und konnten am Abend stolz verkünden, ganze 5 verschiedene Walhaie gesichtet zu haben.

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Dieser Tag war der schönste Urlaubstag, ihr könnt es euch sicher denken. Allerdings muß ich ehrlich zugeben, dass die Tour auch höllisch anstrengend war. Immer wieder mit den hohen Wellen kämpfen, der Strömung, rein ins Boot klettern, wieder raus…

Alle Teilnehmer der Tour waren am Abend kaputt und müde, aber total glücklich.

Und so folgten an den letzten Urlaubstagen nur noch Ruhe und Entspannung.

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Nach zwei traumhaft schönen Wochen fiel uns der Abschied mal wieder sehr schwer. Die Malediven sind und bleiben eines unserer Traumziele.

Irgendwann….. da kommen wir wieder…

xoxo

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