Allgemein, Technik

Rowenta Staubsauger-Roboter – DER TEST Part 3

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Nachdem unser

Rowenta Smart Fource Essential

also letztens einigen Schaden im Wohnzimmer angerichtet hatte, sollte heute ein Test auf sicherem Terrain folgen… in Flur, Küche und Schlafzimmer. Hier kommt also

der 2. Praxis-Test

auf Fliesen und Korkboden.

In der Küche liegen keine Läufer, der Boden ist frei von Kabeln oder losen Teilen. Also START!

Robbi ratterte flott und unkoordiniert über den Fliesenboden. Viele Flusen wurden durch die Seitenbürsten erst einmal durch das Zimmer gefegt… dann irrte Robbi immer wieder um die Flusen herum. Aber irgendwann nahm er sie auf. Braucht halt Zeit. Irritierend war die Reaktion der Sensoren. Mal fuhr der Staubsauger akkurat an die Küchenzeile heran, erkannte das Hindernis und fuhr ohne anzustoßen wieder zurück. Ein ander Mal stieß er ungebremst an fast genau der gleichen Stelle gegen die Schränke und erkannte nicht, dass sich ein Hindernis vor ihm befand. Er fuhr und fuhr und fuhr… und kam bekanntermaßen nicht gegen die Küchenzeile an. Irgendwann „erkannte“ er wohl, dass es nicht voran geht und wendete. Das nervte… gut, wenn man nicht im Zimmer ist und es nicht sieht, soll er eben minutenlang gegen den Schrank ankämpfen.

Auch hatte er so seine Probleme mit unseren Stühlen, haha… diese sind von ihm von vorn durchfahrbar.. hinten kommt er aber nicht raus… also schob er sie erst mal ein wenig hin und her, bis er sich komplett festgefahren hatte… wieder mußte ich zur Befreiung ausrücken…

 

Dann aber zog er schön Kreuz und Quer seine Bahnen und irgendwann war die Küche mit den weißen Fliesen tatsächlich flusenfrei! Wer hätte das gedacht.

 

Nun durfte Robbi größere Bereiche abfahren. Er kam in den Flur. Auch hier konnte ich beobachten, dass er mal perfekt vor einer Wand stoppte und ein ander Mal die Wand rammte und immer weiter vorwärts wollte… hmm…

Aber auch der Flur war bald wirklich richtig schön sauber. Auch der dort liegende Fußabtreter wurde gut gereinigt. Da dieser von unten gummiert ist, konnte Robbi ihn nicht verschieben und ist perfekt darüber gefahren.

Jetzt war das Schlafzimmer dran. Hier haben wir einen Korkboden, auf dem sich auch immer viele Flusen sammeln. Robbi robbte souverän in jede Ecke, die Seitenbürsten kamen auch perfekt unter die Kante der Hängeschrank-Türen, wo meine große Düse des Bodenstaubsaugers so seine Probleme hat. Doch dann fand Robbi die Heitzung! Er passte haargenau darunter, ich freute mich schon… bis er die Haltebügel der Heizung erwischte… und wieder rammte er so lange diesen Bügel, der sich am oberen Teil des Saugers festklemmte. Nun steckte Robbi fest. Da mußte ich schon ein wenig mehr ziehen, um ihn wieder zu befreien. Leider erachtete er aber diesen Bereich nun zu seinem Favoriten und immer und immer wieder steckte er fest. Eine zusammengerollte Decke oder ein Kissen reichen dann aber aus, um ihn von diesem Bereich fern zu halten. Wenn das Hindernis hoch und breit genug ist, dann stoppt er auch (meistens) sofort.

Wenn der Staubbehälter voll ist, bleibt der Sauger leider einfach stehen und piept kurz. Erst wußte ich nicht, was ich machen sollte, ob das Akku leer ist oder was los ist. Eher intuitiv habe ich nach dem Staubbehälter geschaut. Apropos intuitiv. Das Entnehmen des Staubbehälters erledigt man besser auch intuitiv. Die Anleitung zeigt eine vollkommen verworrene, falsche Vorgehensweise.

Beim Entnehmen des Staubbehälters ist Vorsicht geboten. Der Behälter ist vorn offen, dreht man ihn also um, fällt der Schmutz einfach heraus, ohne dass man den Behälter schon geöffnet hätte. Ansonsten lässt sich der Behälter aber sehr leicht öffnen und reinigen. Mit der beigelegten Bürste lässt sich auch der Filter schnell reinigen.

Durch einen Druck auf die „Home“-Taste sucht sich der Staubsauger seine Ladestation. Ist diese nicht in Sichtweite, dann irrt er erst mal eine ganze Weile in der Gegend herum. Hat er sie aber gefunden, dann ist das Andocken sehr sehenswert. Er fährt einen großen Bogen und nähert sich langsam und präzise den Kontakten. Wenn er richtig dran steht, piept er kurz. DAS fand ich sehr spannend.

 

Fazit des 2. Praxis-Tests:

  • Auf frei geräumten Flächen läuft er relativ gut, erkennt Hindernisse meistens.
  • Er reinigt die Fläche trotz sichtlich unkoordiniertem Lauf sehr sauber und gründlich.
  • Der Staubbehälter ist nicht groß, der Hinweis auf „bald voll“ fehlt. Gerät bleibt einfach stehen.
  • Die Ladestation wird bei Sichtkontakt schnell gefunden, ansonsten dauert es eine Weile, bis zum Andocken.
  • Die Geräuschbelastung ist gering.
  • Ein gutes Ergebnis erfordert viel Zeit.

Auch die Programmierung klappt gut. Sauger startet selbstständig, wenn die Zeit eingestellt ist, täglich.

Was ich noch nicht herausgefunden habe, wie lange der Saugroboter eigentlich rumfährt… bis der Akku leer ist?? Der Staubbehälter voll? Es scheint keinen Sensor zu geben der sagt, Wohnung müßte sauber sein. So fährt er stundenlang im kleinen Raum hin und her…  ein wenig gewöhnungsbedürftig.

Ansonsten, mein Fazit?

So ein Gerät ist für manch Einen sicher eine lohnende Anschaffung, für den Anderen eine tolle Spielerei… für mich …  zwar witzig und ein wenig hilfreich.. aber brauchen tu ich sowas nicht. Er wird uns also wieder verlassen und einen hoffentlich dankbareren Haushalt finden.

xoxo

#InsidersRowentaSmartForce

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