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Rom 2018 -Rom Reisebericht Teil 2

Und hier geht es schon weiter mit meinem

Rom Reisebericht Teil 2

Beginnen wir also mit dem

Mittwoch, 3. Tag in Rom:

Heute stand das Pantheon auf dem Programm. Aber erst einmal begeisterten uns die Eisskulpturen an den Brunnen! Das Wasser wurde nicht abgestellt und so konnten die kalten Nachttemperaturen kleine Wunder entstehen lassen!



Die Tagestemperaturen konnten sich langsam sehen lassen und so machten auch die langen Spaziergänge wieder mehr Spaß. Also auf auf..erste Station… das

Pantheon

Es liegt, wie wahrscheinlich fast alle Sehenswürdigkeiten in Rom, total versteckt zwischen den hohen Wohnhäusern. Ein beeindruckender Anblick, wenn man dort um die Ecke biegt und plötzlich vor diesem eigentümlichen Bau steht. Er ist so schlicht, fast schon unscheinbar, aber durch seine Bauform so überwältigend. Im Innern ist es ergreifend… diese hohe Kuppeldecke und keine geraden Wände.

Pantheon in Rom

Von hier aus war es nur noch einen Katzensprung bis zum

Piazza Navona

Piazza Navona

Dieser Platz mit seinen drei wunderschönen Brunnen ist eine Augenweide.
Nur wenige Meter weiter fanden wir eine traumhaft schöne Kirche, die

Santa Maria in Vallicella

Hierbei handelt es sich um eine Barock-Kirche aus dem 16. Jh.

Santa Maria in Vallicella in Rom

Danach traten wir gemütlich den Heimweg an… vorbei an Michelangelos wunderschönem Mosesbrunnen…

Mosesbrunnen in Rom

Donnerstag, 4. Tag in Rom:

Heute sollte um 11:15 Uhr unsere

Führung durch den Vatikan

starten. Da der Fußweg doch ein wenig länger war, haben wir uns für ein Taxi entschieden. Mit der myTaxi-App war das sehr unkompliziert und unheimlich günstig.
Zu unserer Gruppe gehörten ca. 15 Deutsche. Also eine schöne, überschaubare Gruppe. Unsere Reiseführerin brachte uns erst einmal auf den Petersplatz und gab uns viele interessante Infos zu der Sichtachse, dem Obelisken und den Säulengängen.

Petersplatz Rom

Danach machten wir uns auf den Weg um den Petersdom herum, immer an der “Stadtmauer” entlang, die wirklich beeindruckend hoch ist… zum Eingang der

vatikanischen Museen

Dort ging es ohne Wartezeit direkt hinein. Nun schlossen wir zu vielen hunderten Besuchern auf und bahnten uns unseren Weg durch die Museen. Zuerst aber ging es in die Vatikanischen Gärten und zum Casino del Belvedere, dem Belvedere Hof und dem Borgia Hof.

Vatikanische Museen Rom

Beeindruckend der riesen Pinienzapfen aus Bronze.
Danach besichtigten wir verschiedene Ausstellungen in den Museen. Das gesamte Areal ist riesig und man kann in so kurzer Zeit nur erahnen, welche Schätze hier liegen! Die Kunstwerke sind beeindruckend! Die Räumlichkeiten sind wahnsinnig schön mit bemalten Decken in 3D-Effekten, Gold-Ornamenten und feinsten Mosaiken.

Vatikanische Museen Rom

Den Abschluß der Tour bildete, natürlich, die

Sixtinische Kapelle

Im Innern ist fotografieren verboten und die Mitarbeiter passen höllisch auf. Mehrere Besucher mußten im Beisein der Mitarbeiter ihre heimlichen Fotos vom Handy wieder löschen. Die Kapelle ist viel kleiner, als man sie sich vorstellt. An den Seiten befinden sich Bänke, auf denen man, sofern man einen Platz ergattern kann, die Schönheit auf sich wirken lassen kann. Die Bilder an den Wänden sind beeindruckend, die Atmosphäre einzigartig. Die Mitarbeiter halten die Besucher an, still zu sein und so herrscht eine fast schon feierliche Ruhe im Raum.
Tritt man aus der Kapelle hinaus, hat man die Möglichkeit, direkt den

Aufstieg auf die Kuppel des Petersdoms

zu buchen. Das haben wir uns natürlich nicht nehmen lassen. Da aber die Besichtigungstour bereits gute 3 Stunden gedauert hatte und wir mittlerweile ein wenig “platt” waren, gönnten wir uns den ersten Aufstieg mit dem Fahrstuhl. Es war leer, kein Anstehen. Die ersten 45m und 231 Stufen lagen also hinter uns und wir hatten einen beeindruckenden Blick in den Dom!

Petersdom Rom

Dann ging es die “restlichen” Treppen hinauf. Was wir nicht auf dem Schirm hatten: insgesamt führen mehr als 500 Stufen hinauf! So hatten wir also mit dem Fahrstuhl nicht mal die Hälfte abgekürzt. Also kämpften wir uns die immer enger werdende Wendeltreppe hinauf. Die Seitenwände werden irgendwann ganz schräg, sodass man kaum gerade laufen kann. Rückweg ausgeschlossen, denn die eine Treppe ist nur für den Aufstieg, eine andere für den Abstieg.

Petersdom Kuppel Rom

Schnaufend, prustend und japsend kamen wir oben an… und wurden mit einem traumhaften Ausblick belohnt!! Dafür dass es unten an der Kasse und dem Aufstieg kaum eine Warteschlange gab, war es ganz schön voll oben. Ich möchte mir gar nicht vorstellen, was hier im Sommer los ist.
Aber der Aufstieg hat sich gelohnt.
Der Abstieg ging dann viel leichter und wir konnten uns köstlich über die engen, unterschiedlich hohen Stufen amysieren.
Danach sind wir dann in den

Petersdom

Die Reiseleiterin betonte immer wieder, wie riesig der Bau ist… aber wenn man darin steht, kommt er einem gar nicht so extrem groß vor. Alles ist irgendwie fast schon “gemütlich”. Nicht diese kalte, abweisende Atmosphäre, die andere Kirchen manchmal verströmen.

Petersdom Rom

Ich war überwältigt von dem Bau… und der

Pieta von Michelangelo

Leider ist sie hinter einer Glasscheibe verborgen, zum Schutz. Das macht ein intensives Betrachten zwar schwierig, aber die Gänsehaut auf meinen Armen ließ meine Ergriffenheit erahnen.
Nach diesem anstrengenden Tag genossen wir noch einen kleinen Snack in einem Restaurant in der Nähe und ließen uns dann von einem Taxi zurück zur Wohnung bringen.

Freitag, 5. Tag in Rom:

Heute war unser letzter Tag in Rom und wir wollten es etwas ruhiger angehen lassen. Die Sonne meinte es wieder gut mit uns und wir schlenderten Richtung Zentrum. Beeindruckt haben uns immer wieder die engen Gassen und hohen Häuser…

Gassen in Rom

Mein Navi zeigte uns eine interessante Papstkirche in der Nähe, die wir uns gern ansehen wollten. Die

Basilika Santa Maria Maggiore

Diese Kirche besticht durch eine wundervolle, goldene Kassettendecke. In einem Gewölbe unter dem Altar befindet sich eine beeindruckende Statue von Papst Pius dem IX. Der Ausdruck in seinem Gesicht ist erstaunlich realistisch.

Wir ließen unseren letzten Tag mit Gelato und Pizza am Abend ausklingen. Leider ging der Urlaub viel zu schnell vorbei.


Rom ist einfach toll und immer, auch im Winter, eine Reise wert. Ich werde sicher noch eine Weile brauchen, um diese vielen Eindrücke zu verarbeiten… es war einfach nur toll…


Ciao Rome!

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2 thoughts on “Rom 2018 -Rom Reisebericht Teil 2

  1. Ich bin erstaunt, dass Ihr bei Eurem Besuch auch einen Ausflug nach Castel Gandolfo gemacht habt – schließlich liegt der Ort rund 24 km südöstlich von Rom? Oder war das ein kombinierter Ausflug Vatikan/Castel Gandolfo per Bus? Ich wusste schon, dass der apostolische Palast inzwischen ein Museum ist, dachte allerdings bisher, dass man diesen nur gesondert besuchen kann?

    1. Da hast Du vollkommen recht. Ich habe mich verschrieben, meinte die Belvedere- und Borgia-Höfe. Danke für den Hinweis. Castel Gandolfo kann man zwar mit einer Bahn vom Vatikan aus recht schnell erreichen, aber wegen dem Wetter haben wir dies nicht getan.

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