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Tansania-Safari – Ngorogoro-Krater

Nachdem also in der Serengeti unser geliebter Jeep kaputt ging, hatten wir ein ungutes Gefühl, als wir an Tag 5 morgens halb sieben vor der Lodge standen. Die Luft war kalt und es hing eine dichte Nebelsuppe in den Bergen und um uns herum… sollte es wirklich weiter gehen? Wir hatten ja vollstes Vertrauen in die Agentur, aber ein seltsames Gefühl blieb…

Doch fast pünktlich 6:40 Uhr fuhr Paolo mit einem Ersatzwagen auf den Parkplatz! Unser Fahrzeug würde gerade repariert und wir könnten es uns nach der Pirsch wieder abholen! Whow!!

So konnte das nächste Abenteuer also starten… auf zum

Ngorogoro-Krater

Wie schon geschrieben, liegt allein der Krater-Grund auf 1700 m Höhe, die Kraterwände ragen noch einmal 400 – 600 m hoch.

Start war oben am Kraterrand, von dem man einen herrlichen Blick in den Krater hat!! (es wehte ein mörderischer Wind und die Temperatur betrug nur 16°C!!)

Und dann ging es durch die Nebelsuppe in halsbrecherischen Serpentinen mit Steilhangsicht in den Krater hinein! Puh, mir wurde ganz anders und wir haben echt aufgeatmet, als wir heil unten ankamen. (Paolo hat sich amysiert… „Angst?“… „Was, wir doch nicht…!“.. hust..)

Unten angekommen bot sich ein echt unglaublicher Anblick! Die Berge rings herum hingen im Nebel, die Ebene vor uns mega flach und eine Weite!! Wahnsinn! Die Luft war hier noch recht frisch und ich war froh, ein Tuch und meine Alpaka-Strickjacke mit zu haben…

Wir sahen riesige Gnu-, Zebra- und Büffelherden! Man konnte das gar nicht auf Einmal erfassen! Und immer liefen die Tiere wie aufgereiht hintereinander her… ein bizarrer Anblick!

Dann meinte Paolo: „Habt ihr schon mal eine Löwenpaarung gesehen?“… ähm… eine bitte was? Und schon machte sich der Jeep auf den Weg.. zur Löwenpaarung… grins…

Dann ging es in gemächlichem Tempo voran, denn so groß ist die Fläche hier unten nicht, dass man große Strecken überwinden müßte.

Und dann… hielten wir am „Hippopool“! Was für ein traumhafter Platz!!

Wir konnten uns gar nicht Satt sehen an den vielen Tieren!

Am Ende blieben wir über eine Stunde nur hier stehen und bewunderten das Gewusel um uns herum!

Der Picknick-Platz hier lag an einem Wasserlauf, in dem ebenfalls Nilpferde schwammen. Es war witzig zuzusehen, wie lautlos sie unter- und wieder auftauchten!

Der Ngorogoro-Krater war schon echt beeidruckend! Durch den relativ kleinen Raum ist die Tierdichte enorm und durch die flache Landschaft die Fernsicht gigantisch!

Als wir uns beim Rückweg dann den steilen Berg wieder hienauf kämpften war klar, hier wäre ohne Allrad nichts gegangen…. und dann haben wir auf einem Parkplatz unseren reparierten Wagen wieder in Empfang genommen!!!

So konnten wir mit „unserem“ Fahrzeug die letzte Etappe unserer Reise antreten. Noch einmal führte unser Weg nach Karatu in die Country Lodge, zur letzten Nacht der Safari.

Am nächsten Morgen ging es dann nach Arusha zum Flughafen. (Die Kuhherden der Massai haben auf der Straße dann aber doch Vorfahrt…)

Dort wurden wir gleich wieder von einem Mitarbeiter von Leopard Tours in Empfang genommen und nachdem er für uns das Einchecken erledigt hatte, konnte die nächste Etappe des Abenteuer Tansania beginnen:

Der Flug von Arusha nach Sansibar

mit einer süssen, kleinen Maschine. War eine ganz schöne Schaukelei! … 😉

Auch in Sansibar wurden wir gleich wieder von einem Mitarbeiter empfangen, mit feuchten Tüchern zum Erfrischen und kühlem Wasser.

Dann ging es quer über die Insel zu unserer letzten Unterkunft:

Reef and beach Resort Sansibar

Unser Fahrer war cool und machte mit uns aus dem Transfair eine kleine Land- und Leute-Tour. Er zeigte uns die Schätze Sansibars.. denn am Straßenrand wuchsen Mangos, Avocado, Nelken, Henna, Jasmin, Teek-Bäume und und und… es war total spannend und so vergingen die 1,5 Stunden wie im Flug.

Im Hotel konnten wir gleich unseren Beach-Bungalow beziehen und dann war Relaxen angesagt…

Wie uns Sansibar gefallen hat und ob uns der Strandurlaub „runter“ oder eher „raus“ gebracht hat.. davon im nächsten Beitrag mehr…

Was bisher geschah:

Tansania – Die Planung

Tansania – Die Vorbereitung

Tansania – Tarangire Nationalpark

Tansania – Lake Manyara

Tansania – Serengeti

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